Die 30-Tage-Wettervorhersage vom 19.04.2017: Anfang Mai kommt der Frühling in Schwung

Wie sagt man so schön: „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos“, das trifft im Moment zumindest auf das Thema Frühling und Wetter zu. Wir bleiben weiterhin in einer überaus unangenehmen Strömung mit polarer Kaltluft und teils kräftigem Wind (Details im 7-Tage-Trend). Eine echte Erwärmung deutet sich - erstmals seit langem -  Richtung bzw. nach dem Monatswechsel an.

Video: Der Strömungsfilm für die kommenden 5 Tage

Mild und ruhig über Deutschland
Mild und ruhig über Deutschland Strömungsfilm Europa für 5 Tage 00:00:37
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Erst um die 15 Grad, dann eventuell auch 20 Grad

Zum Maifeiertag sind immerhin schon um die 15 Grad auf den Karten zu sehen, eventuell kann örtlich sogar etwas mehr erreicht werden (Details finden Sie hier).

Ob das dann die Kehrtwende, hin zu anhaltendem milden Frühlingswetter ist, kann man noch nicht definitiv sagen. Zwar halten die ersten Maitage, was der Monatswechsel verspricht, also Temperaturen bis 20 Grad sind in Reichweite und es ist durchaus ausreichend Sonne vorhanden, aber unsere 28-Tage-Temperaturprognose berechnet weiterhin deutlich unterdurchschnittliche Werte für Deutschland. Erst Richtung zweite Maihälfte werden die negativen Abweichungen langsam geringer.

​​Video: Die NOAA-Prognose für die Monate April und Mai

Die Hoffnung ruht auf der zweiten Maihälfte

Eine ähnliche Entwicklung zeigt auch das amerikanische Langfristmodell ‚CFS‘ (Climate Forecast System). Bis Mitte Mai berechnen die Amerikaner Temperaturen, die um 15 Grad liegen. Erst mit Beginn der zweiten Maihälfte kommen erneut 18 bis 20 Grad ins Spiel. Allerdings sind dabei immer wieder Niederschläge mit von der Partie.

All unsere Hoffnungen ruhen also derzeit auf der zweiten Maihälfte. Aber: Da Wetter ein chaotisches System ist, kann noch einiges passieren. Erinnern wir uns an die ersten Osterprognosen, da sah es auch nicht nach weißen Ostern aus und dann drehte sich alles. Es bleibt also durchaus die Möglichkeit, dass es schneller wärmer wird, als wir heute glauben. In diesem Sinne: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“.