Buschbrände in Australien bei 45 Grad

Kängurus auf der Flucht

Es ist heiß, extrem trocken und es brennt: Im Südosten von Australien kämpfen bis zu 2.500 Feuerwehrleute seit mehreren Tagen gegen Waldbrände. Die Flammen zerstörten schon zahlreiche Häuser. Viehherden starben. Ein Dorf brannte fast vollständig nieder, berichtete die Feuerwehr dort. Und auch die Kängurus mussten sich vor den Flammen retten. In der Gegend, in der die Brände wüten, herrschen jetzt Temperaturen um 45 Grad Celsius. Die Hitze, trockene Bäume und Gräser machen es der Feuerwehr schwer, die Flammen zu löschen.

Neuseeland: Waldbrand auf der Südinsel breitet sich aus

Auch in Neuseeland wüten die Flammen. Auf der Südinsel sind bei einem riesigen Waldbrand mindesten elf Häuser verbrannt. Mehrere Hundert Einwohner mussten rund um Christchurch an der Ostküste der Südinsel ihre Häuser verlassen. Die Feuerwehr setzt alles daran, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen -  bisher jedoch ohne Erfolg. Teilweise versucht man mit Hubschraubern das Feuer zu löschen. Am Dienstag kam beim Absturz eines Helikopters ein Feuerwehrmann ums Leben.

450 Häuser in Christchurch evakuiert

Buschfeuer nahe Christchurch, Neuseeland
Nahe Christchurch auf Neuseelands Südinsel wütet ein verheerender Waldbrand. © imago/Xinhua, imago stock&people

In den Randbezirken Christchurchs mussten bereits die Bewohner von etwa 450 Häusern evakuiert werden. Die Menschen helfen sich gegenseitig in dieser Katastrophe, so wurde über das Internet eine Nachbarschaftsgruppe ins Leben gerufen, die Unterkünfte vermittelt.

Bereits am Montag war das verheerende Feuer ausgebrochen und ist inzwischen auf eine Fläche von 18 Quadratkilometern angewachsen. Möglicherweise wird es noch Tage dauern, bis der Brand gelöscht ist.