Berlin: Clubs wenden sich mit einer Plakataktion gegen die Alternative für Deutschland

Mit einer Berlin-weiten Plakataktion wenden sich Berliner Clubs gegen die AfD. Seit Samstag werden in der ganzen Stadt Plakate angebracht mit Sprüchen wie "Sorry, AfD steht nicht auf der Liste" oder "Tanz dich frei von deinen Vorurteilen". Sie sollen vor allem junge Leute dazu bewegen, nicht die AfD zu wählen.

Mit der Aktion sprechen sich bekannte Berliner Clubs wie das Goldengate Berlin, die Burg Schnabel und YAAM Berlin für Toleranz und Vielfalt und gegen Hass und Ausgrenzung aus.

Aufgerufen zur Kampagne hatte Jens Schwan, Veranstalter vom "Zug der Liebe", der dieses Jahr zum zweiten Mal durch Berlin fuhr. Die Parade versteht sich auch als politische Demonstration für mehr Gerechtigkeit und eine sozialere Flüchtlingspolitik.

Insgesamt nehmen zehn Berliner Clubs an der Plakataktion teil. Über 2000 Plakate sollen bis zu den Wahlen angebracht werden, sagt Schwan. Bisher hängt etwa die Hälfte. Jetzt wartet der von Schwan beauftragte Plakatierer auf Nachschub.


Quelle: DPA