
Wetter auf dem Weihnachtsmarkt
Ob Weihnachtsmärkte gut besucht sind, hängt oft von der Größe der Stadt ab und natürlich vom Wetter. Am gemütlichsten ist es laut einer Studie der Fachhochschule Südwestfalen aber oft auf kleineren Märkten.
Denn die festlichsten und weihnachtlichsten Märkte gibt es nach der Studie in Städten wie Wiesbaden, Mainz, Heidelberg und Karlsruhe. „Am bekanntesten sind zwar die Märkte in München, Nürnberg, Stuttgart, Hamburg und Köln, doch zu den Spitzenreitern in Sachen „Weihnachtlichkeit“ und Gemütlichkeit gehören sie nicht», sagte Studienleiter Professor Gunther Bamler.
Laut Bamler werden Veranstaltungen auf Plätzen mit geschlossener Bebauung als gemütlicher empfunden. „Wenn dann noch ein festlich beleuchteter Dom oder ein Rathaus dabei ist, ist es perfekt“. Auch der Aufbau der Buden ist wichtig. „Wenn die Budengasse zu breit ist, kommt keine Stimmung auf“. Zu eng kann es hingegen - abgesehen von Sicherheitsaspekten - nicht sein.
Der Berliner Gendarmenmarkt ist Spitzenreiter in Sachen Erlebnis und der Weihnachtsmarkt mit dem besten Angebot. Allerdings ist er auch der Markt mit dem am wenigsten freundlichen Personal. Am freundlichsten bedient fühlen sich die Besucher in Gelsenkirchen, Zwickau und Konstanz. Aber der Markt in Gelsenkirchen belegt bei der Untersuchung auch jeweils den ersten Platz als kommerziellster und langweiligster Markt.
Hier die deutschen Spitzenreiter in den einzelnen Kategorien:
Die Weihnachtlichsten: Wiesbaden, Karlsruhe, Mainz, Marburg, Stralsund
Die Gemütlichsten: Heidelberg, Karlsruhe, Garmisch-Partenkirchen, Goslar, Recklinghausen
Die Freundlichsten: Gelsenkirchen, Zwickau, Konstanz
Die Kommerziellsten: Gelsenkirchen, Hildesheim, Lörrach, Wuppertal-Elberfeld, Siegen
Die Langweiligsten: Gelsenkirchen, Hildesheim, Garmisch-Partenkirchen, Recklinghausen, Wuppertal-Elberfeld
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