Achtung Sonnenbrandgefahr: Sehr hohe UV-Belastung zur Sommersonnenwende - so schützen Sie sich

Schönster Sonnenschein und doch gibt es wieder was zu meckern. Können wir nicht einfach mal genießen? Leider nein! Nämlich aus diesem Grund: Die UV-Strahlung erreicht ungewohnt hohe Werte, denn vor allem in der Mitte und im Süden herrscht die zweithöchste UV-Belastung. Schutzmaßnahmen gegen Sonnenbrand sind unbedingt erforderlich. Zwischen 11 und 16 Uhr sollten Sie hier längere Aufenthalte im Freien sogar ganz vermeiden. Auch im Schatten gehören ein sonnendichtes Hemd, lange Hosen, Sonnencreme, Sonnenbrille und ein breitkrempiger Hut zum sonnengerechten Verhalten. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken!

Die Sonne hat höchste Strahlkraft

Die UV-Belastung ist um den Sommernfang herum besonders hoch.
Die dunkle Seite der Sonne: Die UV-Strahlung ist so energiereich, dass sie die Haut schädigen kann. © dpa, Julian Stratenschulte, jst tmk jol

Und warum ist das gerade so heftig? Zum Sommeranfang (am 21. Juni) hat die Sonne den höchsten Sonnenstand des Jahres erreicht. Maximal sind dann rund 16 Stunden Sonnenschein möglich. Am 21.6. sind der längste Tag und die kürzeste Nacht in Deutschland.  Die Sonne hat bei wolkenlosem Himmel mit sehr klarem Himmel die höchste Strahlkraft.

Noch kurz was zur Gefährlichkeit des schönen Sonnenscheins: Die UV-Strahlung ist eine elektromagnetische Strahlung. Da die einzelnen Elementarteilchen  der UV-Strahlung (Photonen) über eine sehr hohe Energie verfügen, können sie teilweise tief in biologische Systeme eindringen und Molekülverbindungen zerstören. So wird die UV-Strahlung als Auslöser für verschiedene Hautkrebsarten angesehen.